Urlaub: Zwischen Chaos und Familienträgodien

Hallo zusammen!
Endlich finde ich noch einmal etwas Zeit, meine Gedanken hier zu ordnen. Eigentlich müsste ich jetzt vollkommen erholt sein, da wir zwei Wochen lang im Urlaub waren. Doch das Gegenteil ist der Fall. Ich fühle mich eher genervt und gestresst.
Alles auf Anfang. Wir waren zu viert in Spanien campen und wollten uns jeden Tag am Meer die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Unser Kleiner, Luca, hat da auch sehr gut mitgespielt. Er hatte hin und wieder nur kleine Weinkrämpfe, weil er seine Hasen vermisst. Er fand schnell andere Kinder zum spielen und hatte wirklich Spaß. Doch unser Großer war mal wieder auf Krawall gebürstet. Zuerst wollte er schon gar nicht die Koffer packen, weil er lieber mit seinen “Kollegen”, wie er es nennt, abhängen wollte. Doch wegen der ganzen Frauengeschichten haben mein Mann und ich uns dagegen entschieden, ihn allein zuhause zu lassen. Die Fahrt nach Spanien wurde dann natürlich nur gemotzt, zelten passte Tom dann auch nicht. Zwar haben mein Mann und ich versucht, es zu ignorieren, aber das Benehmen von Tom zerrte dennoch an unseren Nerven. Naja, jeden Tag passierte meist irgendwas, was Tom nicht gefiel. Seine Stimmung erhellte sich, als eine weitere Familie auf den Campingplatz kam, denn hier waren zwei Mädels ungefähr in Toms Alter mit dabei. Wie genau der Kontakt zustande kam, weiß ich nicht. Auf jeden Fall wollte Tom Abends ständig weg und Geld haben. Zuerst waren wir begeistert, dass Tom nicht mehr meckerte, doch sein Verhalten so war auch nicht besser. Jetzt hieß es wieder nur noch Mädels, Mädels und Party, Party. Mit uns unternahm Tom nichts mehr und wenn wir ihn dazu zwangen, motzte er nur herum. Das war einfach kein schöner Urlaub. Vielleicht hätten wir ihn doch allein zuhause lassen sollen? Was meint ihr? Wäre das die beste Idee für den nächsten Urlaub?

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2 Responses to Urlaub: Zwischen Chaos und Familienträgodien

  1. Schnelle Fee says:

    Hallo! Ich habe Deinen Artikel gelesen und fühle mich genau in die Zeit verstetzt, als unser Sohn so alt war. Er hat sich ähnlich verhalten und wir sind mit Verboten auch nicht weite gekommen. Was half, war tatsächlich, ihm in vielem den Freiraum zu lassen und, wenn er motzig war, ein verlockendes Angebot zu machen, wo wir wussten, dass er da nicht nein sagen kann.

  2. MartaK says:

    Ich würde mich da nicht zu sehr reinsteigern. Je mehr Aufmerksamkeit du deinem Sohn gibst, desto mehr fühlt er sich in der Rolle bestärkt. Versuche es zu ignorieren und seine Wünsche nicht immer durchgehen zu lassen.

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