Jugendkulturen: Jetzt wird’s schwarz

Für viele Eltern ist die Pubertät ihrer Kinder ein Lebensabschnitt, der sie in der Regel emotional aufwühlt. Da gibt es die schönsten Horrorgeschichten über die lieben Kleinen, die über Nacht zu Schulschwänzern, Computersüchtigen, Alkohol- und Drogenkranken werden. Die Aufzählung könnte beliebig fortgesetzt werden.

Viele Eltern beklagen sich über ihre pubertierenden Kinder, scheinen diese doch Tag und Nacht in Feierlaune zu sei. Schule ade, stattdessen wird gechattet, was das Zeug hält, unnötig lang im Internet gesurft und sich vor allem auf die Stirn geschrieben: Keine Feier ohne Meier. Am irritierendsten wird es aber dann, wenn das Kind eine Jugendkultur für sich entdeckt. Häufig gestellte Fragen zur Pubertät ranken sich deshalb auch um Themen wie Emos, Skater oder Hopper, um nur einige aus dem breiten Spektrum zu nennen.

Dabei geht es nicht immer bunt und schrill zu, oft genug hat sich der Sprössling für Schwarz entschieden und da wird es vielen Eltern ganz schön mulmig. Angefangen von exzessivem Haare färben bis zu einem monoton in schwarz gehaltenen Kleidungsstil, laufen viele Jugendliche durch die Landschaft, als gingen sie zu ihrer eigenen Beerdigung. Doch halt: Nicht erst seit heute nimmt die Düsterfarbe einen besonderen Stellenwert, vor allem in der Mode, ein. Ende der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts haben zunächst die Goths ihr Faible für Schwarz entdeckt in der Folgezeit wurde die Farbe vor allem in der Kleidung von unterschiedlichen Gruppen und Grüppchen adaptiert. So finden sich etwa auf gutefrage.net ebenfalls entsprechende Informationen zum Thema.

Hat sich der Jugendliche aktuell für die Farbvariante entschieden und bevorzugt neben einem entsprechenden Kleidungsstil, Accessoires und Musik, sollten sich die Eltern nicht beunruhigen. Meistens handelt es sich um eine temporäre Erscheinung, die nach einiger Zeit einem neuen Stil weicht.

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